32. Warum lässt Gott Böses in der Welt zu?
Eine Frage, die sich die meisten Menschen schon einmal gestellt haben. Das Böse in der Welt ist gewissermaßen der Preis für die Freiheit des Menschen zur Entscheidung. Natürlich hätte Gott das Universum ohne die Möglichkeit des Leids und der Sünde schaffen können, aber in einem solchen Universum könnten keine freien Geschöpfe existieren. Es wäre ein Universum der Roboter, mit nicht mehr Bewusstsein der Gnade und Güte Gottes als eine Kolonie von Insekten.
Gott schuf den Menschen, um persönliche Gemeinschaft mit ihm zu haben und um ihm seine Liebe zu schenken. Das Wesen der Liebe erfordert aber auch die Möglichkeit, diese Liebe abzulehnen. Genau das geschah, als der Mensch sich von Gott abwandte, um sein Leben selbst zu bestimmen. Er glaubte dem Widersacher Gottes, dem Teufel, mehr und fiel in Sünde. Mit dieser Ablehnung Gottes kamen auch gleichzeitig Not, Leid, Streit, Krankheit, Gewalt usw. in die Welt.
Die Bibel lehrt uns aber, dass Gott Mensch wurde und in unsere von Leid geschüttelte Welt kam. Dadurch wurde Errettung möglich. Der Sohn Gottes, Jesus Christus, kam als Mensch in unsere Welt und nahm die Strafe für unsere Sünden auf sich. Er bezahlte für die Sünden der Menschen, durch die alles Leid in die Welt kam, mit seinem Leben! Dadurch machte es Gott möglich, wieder in eine liebende Beziehung zu uns Menschen zu treten. Einzige Bedingung, die er von uns erwartet, ist:
Wir müssen zu seinem Sohn Jesus Christus kommen und ihn um Vergebung unserer Sünden bitten. Er muss den ersten Platz in unserem Leben einnehmen. In dem Herrn Jesus wird die ganze Liebe Gottes zu uns sichtbar: „Er [Gott] hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe [Jesus Christus], in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden“ (Kolosser 1,13-14).
Gott verspricht uns in seinem Wort, dass er einen Zeitpunkt bestimmt hat, zu dem er alles Leid und alles Böse vernichten und die Tränen der Menschen abtrocknen wird. Diese Verheißung richtet sich natürlich nur an diejenigen, die sich haben erretten lassen: „Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er [Gott] wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen“ (Offenbarung 21,3-4).
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