Am Ball
Die Luft hallt wieder von Anfeuerungsrufen. Aus den Lautsprechern tönt die Stimme des Kommentators. Es riecht nach Wurst, Bier und … Fußball! Es ist soweit! Freunde, jetzt passiert etwas Einschneidendes, Existentielles, ja geradezu Epochales! Es ist Europameisterschaft! Endlich wird gekickt!
Das Ganze ein einziges Wechselbad der Gefühle! 90 Minuten Hochspannung. Man raunt, stöhnt, schreit, pfeift, fuchtelt, ist glücklich oder enttäuscht. Je nachdem, was unten auf dem Feld passiert.
Ein gut kombinierter Angriff und der Ball fliegt Richtung Tor - voller Spannung neigen sich ein paar tausend Oberkörper nach vorne - aber dann … nichts, nichts! Enttäuschtes Zurücklehnen auf der einen Seite: Wieder nichts! Erleichterung auf der anderen Seite: Das ging ja noch mal gut!
Und das war’s dann?
Zurück bleibt ein leergefegtes Stadion. Das Spiel ist aus. Eine Mannschaft hat gewonnen und die anderen haben verloren. Die Welt ist um einige Seiten Fußballgeschichte reicher geworden. Und Sie um einige Erinnerungen. Ansonsten bleibt alles beim Alten.
Moment mal…
Das muss nicht so sein, denn hier kommt Gott ins Spiel. Gott? GOTT? Ach bitte, der hat in meinem Leben nun wirklich nichts verloren. Denken SIE vielleicht. Doch was denkt Gott?
Ein Bruchstück dessen, was er denkt, finden wir in der Bibel. Darin beschreibt er die nicht sehr erfolgreiche „Vereinsgeschichte“ der Menschheit von Anfang an; aber vor allem, was er sich mit den Menschen eigentlich gedacht hat.
Ursprünglich steht jeder Mensch auf der Verliererseite, weil sich die ersten Menschen für das Team von Gottes Gegenspieler entschieden haben (nachzulesen in der Bibel: 1.Mose 3). Diese Entscheidung zog die ewige Trennung von Gott nach sich.
War damit alles aus? Nein, nicht ganz…
Einer für alle
Weil kein Mensch fähig war, diese Trennung zu überbrücken, trat Gott selbst in Aktion. Sein eigener Sohn Jesus Christus lebte als Mensch auf dieser Erde - das heißt, er dachte und fühlte wie Sie und ich. Das alles jedoch mit dem einen großen Unterschied, dass er sündlos war, das heißt, perfekt lebte.Sein Leben blieb aber kein einzelnes unerreichbares Ideal: auch wir können wieder zu Gott kommen, weil Jesus Christus einen grausamen Tod starb. Weshalb war das nötig? Als fehlerloser Mensch erklärte Jesus die Sünden von allen Menschen zu seinen eigenen. Die Folge war, dass Jesus Christus sterben musste, weil Gott Sünde bestraft. Sein stellvertretender Tod macht es möglich, dass Sie und ich heute wieder auf Gottes Seite wechseln und mit ihm in Beziehung treten können.
Alle für einen?
Und wenn Sie ausgepfiffen werden und die Leute mit dem Finger auf Sie zeigen, dann wirft er Sie nicht einfach aus seinem Team. Denn bei ihm steht jeder in einer Schlüsselposition.
Gott ist nicht auf Top-Spieler angewiesen, sondern er möchte alle Menschen im Einsatz für sein Team haben. Und damit auch Sie!
Therese Grimm
Mit freundlicher Genehmigung von: Akzente fürs Leben
Verbreitung christlicher Schriften, Biel, Schweiz
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