Ein gesegnetes Osterfest!
Es war unser ganz besonderes Ostererlebnis. Obwohl das Wetter noch etwas wechselhaft war, brachen wir nach dem Kaffeetrinken zu einem Osterspaziergang auf. Als wir das Haus verließen, schien die Sonne warm, und wir freuten uns im nahen Stadtpark an den ersten Frühlingsboten: gelbe Osterglocken, zarte Schneeglöckchen und farbenprächtige Krokusse.Doch fast unbemerkt, schob sich eine Wolke vor die Sonne und verdunkelte rasch das unbeschwerte Frühlingserwachen. Ungemütliche Kühle machte sich von einem Moment zum anderen breit. Doch das Ganze dauerte zum Glück nur ein paar Minuten. Dann schob ein kräftiger Wind die Wolke zur Seite, und das Licht des jungen Ostertages spiegelte sich wieder hell und hoffnungsvoll in den leuchtenden Farben der Frühlingsblumen.
Die Szene wurde mir zu einem Bild für unser Leben. Es gibt vieles in unserem Alltag, was sich von Zeit zu Zeit wie eine dunkle Wolke auf uns legt. Sorgen, Ängste, ausweglos erscheinende Situationen, schicksalhafte Erfahrungen, Schuld, und vieles mehr. Doch seit Jesus Christus von den Toten auferstanden ist, müssen diese Erfahrungen unser Leben nicht mehr beherrschen. Jesus lebt. Er ist da. Für jeden erfahrbar, der ihm vertraut. Er steht uns zur Seite. An Tagen strahlenden Sonnenscheins ebenso wie in Zeiten, in denen wir unser Leben als dunkel und hoffnungslos erleben.
Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort. Jesus Christus ist auferstanden. Die Sorgen sind nicht mehr übermächtig. Jesus sagt: "Sorgt nicht, vertraut mir!" Die Angst darf nicht mehr über unsere Seele herrschen. Jesus hat versprochen: "Ich habe die Welt überwunden!" Schicksalhafte Erfahrungen brauchen uns nicht mehr am Leben verzweifeln lassen. Jesus hat zugesagt: "Nichts und niemand kann sie aus meiner Hand reißen!"
Wenn das kein guter Grund ist, fröhlich Ostern zu feiern!
Mit freundlicher Genehmigung der Stiftung Marburger Medien
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